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Pressemitteilungen

+13.06.2014 : EnergieNetz Hamburg eG Genossenschaft verfolgt auch nach dem Ausstieg aus dem Konzessionsverfahren ihr Ziel einer Beteiligung an den Hamburger Energienetzen

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg eG

Hamburg, den 13.6.2014

Die Anfang Januar 2014 gebildete Bietergemeinschaft aus der Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG (ENH) und dem erfahrenen Netzbetreiber Alliander AG beendet die Teilnahme am Stromnetzkonzessionsverfahren in Hamburg. Unternehmensstrategische Entscheidungen der niederländischen Muttergesellschaft Alliander N.V. haben zur Folge, dass die Bewerbung nicht fortgeführt werden kann.

Die „EnergieNetz Hamburg eG“ bietet dem Senat nun Gespräche über eine Zusammenarbeit an. Die Genossenschaft fördert weiterhin die Implementierung und Umsetzung von dauerhafter und nachhaltiger Bürgerbeteiligung bei der Hamburger Energiewende.

Die EnergieNetz Hamburg eG und die Alliander AG hatten in ihrem indikativen Angebot innovative Vorschläge zur Modernisierung des Hamburger Stromnetzes und zur Ausgestaltung einer  weitreichenden Bürgerbeteiligung gemacht und der Stadt Hamburg eine Mehrheitsbeteiligung für den Fall des Zuschlags angeboten.

Die EnergieNetz Hamburg eG verfolgt das Ziel, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Hamburg durch eine Beteiligung an den Hamburger Energienetzen zu leisten: Der Umbau der Energienetze und die Etablierung von nachhaltiger Bürgerbeteiligung bilden das Fundament für eine sozialverträgliche, klimafreundliche und demokratisch kontrollierte Energiewende in Hamburg. Die EnergieNetz Hamburg eG wird dazu die öffentliche Diskussion über die Ausgestaltung der Energienetze weiter aktiv unterstützen, ein Beispiel dafür ist der von der Genossenschaft im Februar 2014 ins Leben gerufene „Hamburger Wärmedialog“. Die positiven Erfahrungen im Wärmedialog lassen sich auch auf andere Sektoren der Hamburger Energiepolitik übertragen.

Joachim Binder, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, sagt dazu:

„Die EnergieNetz Hamburg begrüßt die in jüngster Zeit erkennbare Entwicklung in Richtung mehr Transparenz bei der Erarbeitung der energiepolitischen Entscheidungsgrundlagen in Hamburg, die Einrichtung von Netz- und Kundenbeiräten und die zunehmende Bereitschaft zum fairen und ergebnisoffenen Dialog aller Akteure.“

Matthias Ederhof, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, ergänzt:

„Die Rücknahme des eigenständigen Angebotes im Stromkonzessionsverfahren eröffnet nun die Chance, Gespräche mit dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zu führen mit dem Ziel, interessierte Bürgerinnen und Bürger stärker in die Verantwortung für die Modernisierung des Stromnetzes im Sinne nachhaltiger Bürgerbeteiligung zu nehmen. Neben einer eigentumsrechtlichen Beteiligungsform sind auch andere innovative, die Energiewende fördernde Gemeinschaftsprojekte mit der Stadt Hamburg im Bereich der Hamburger Energienetze eine denkbare Option.“

+30.04.2014 : Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG organisiert den zweiten Hamburger Wärmedialog

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg eG

Die „EnergieNetz Hamburg eG“ und der Arbeitskreis „Politik in Hamburg zur Energiewende“ organisieren den zweiten Wärmedialog in Hamburg: Am 6. Mai 2014 wird der öffentliche „Wärmedialog“ mit der interessierten Öffentlichkeit, der Politik in Hamburg und der Fachbehörde BSU fortgesetzt.
Pressemitteilung

Hamburg, den 30.4.2014

Die „EnergieNetz Hamburg eG“ und der Arbeitskreis „Politik in Hamburg zur Energiewende“ organisieren den zweiten Wärmedialog in Hamburg: Am 6. Mai 2014 wird der öffentliche „Wärmedialog“ mit der interessierten Öffentlichkeit, der Politik in Hamburg und der Fachbehörde BSU fortgesetzt.

Die Hamburger Fernwärmeversorgung wird spätestens ab 2019 wieder in das Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg übergehen. Damit ist für den Bereich Fernwärme ein erster Schritt in Richtung der Umsetzung des Volksentscheids vom 22.9.2013 erfolgt. Völlig offen sind aber wichtige ökologische und technische Fragen, die die zukünftige energiepolitische Ausrichtung betreffen und im Satz 2 des Volksentscheids explizit angesprochen werden.

Matthias Ederhof, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, sagt dazu:
„Ein wichtiges Ziel ist es sowohl für die EnergieNetz Hamburg eG als auch für den Arbeitskreis „Politik in Hamburg zur Energiewende“ den öffentlichen Dialog über die zukünftige Fernwärme-Politik in Hamburg in Gang zu setzen. Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich aktiv einbringen und auch Verantwortung übernehmen. Wir haben nach der Vereinbarung des Eigentumsübergangs im Sinne des Volksentscheides nun die große Chance, Hamburg zu einem Vorzeigemodell für eine dauerhafte Bürgerbeteiligung und eine offene Dialogkultur bei der Weiterentwicklung der Hamburger Energiewende zu machen.“
Am 6. Mai 2014 findet ab 19:00 Uhr der zweite öffentliche „Hamburger Wärmedialog“ statt in der Staats- und Universitätsbibliothek, von-Melle-Park 3,  im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit

Dr. Monika Schaal (Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion),

Dr. Matthias Sandrock (Fernwärme-Experte vom Hamburg Institut),

Wiebke Hansen (BUND Hamburg) und

Hans Gabányi (Amtsleiter in der BSU).

Wir laden alle interessierten Presse- und Medienvertreter hierzu sehr herzlich ein und würden uns über einen vorherigen Veranstaltungshinweis sehr  freuen.

Die wesentlichen Ergebnisse des ersten Termins vom 17. Feb. 2014 haben wir auf unserer Web Site www.energienetz-hamburg.de veröffentlicht.

Unter anderem werden am 6. Mai die folgenden Fragestellungen diskutiert werden:

– Aktueller Stand der Fertigstellung des “Wärmekatasters”?
– Strategische Ziele beim Rückkauf der Müllverbrennungsanlagen?
– Klimaschutz-Bericht April 2014: Was bedeutet das für Hamburg?
– Zielparameter “Wärmekonzept”: Was soll vorrangig optimiert werden?
– Welche Rolle können die Wohnungsgenossenschaften übernehmen?
– Alternativenbetrachtung “Ersatz HKW Wedel”: Welche?
– “Alternative 3“: Günstiger und klimafreundlicher ?
– Was kann Hamburg vom “Kieler Modell” lernen ?
– Fernwärmeversorgung 2020: Dezentral und Erneuerbar ?
– Braucht Hamburg ein Wärmegesetz mit verbindlichen Klimazielen?
– Hat die Stadt eine soziale Verantwortung für ihre Wärmekunden?

Pressekontakt für Rückfragen: Matthias Ederhof: 0172-4165948

EnergieNetz Hamburg eG Sportallee 54 b | 22335 Hamburg Tel. 040 – 25 77 676 18 info@energienetz-hamburg.de Vorstand: Matthias Ederhof, Joachim Binder

+04.04.2014 : EnergieNetz Hamburg eG und Alliander AG haben ihr gemeinsames indikatives Angebot für die Stromnetzkonzession in Hamburg abgegeben.
Die Bietergemeinschaft aus EnergieNetz Hamburg eG und Alliander AG haben am 31.03.2014 fristgerecht ihr gemeinsames indikatives Angebot für die Stromnetzkonzession in Hamburg abgegeben.

 

Pressemitteilung

Hamburg, den 04.04.2014, 13:00 Uhr

Die Bietergemeinschaft aus EnergieNetz Hamburg eG und Alliander AG haben am 31.03.2014 fristgerecht ihr gemeinsames indikatives Angebot für die Stromnetzkonzession in Hamburg abgegeben.

Mit der gemeinsamen Bewerbung unterstreichen beide Unternehmen ihr konkretes Interesse an der Modernisierung und am Betrieb des Hamburger Stromnetzes und betonen zugleich ihren Wunsch nach einer kommunalen Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg.

Alliander bringt langjährige Erfahrung und innovative Konzepte bei der Modernisierung von städtischen Verteilnetzen für die Anforderungen der Energiewende nach Hamburg. Für eine erfolgreiche Energiewende sind auch im Stromverteilnetz umfangreiche technische und organisatorische Weiterentwicklungen erforderlich, um die Erzeugung auf dezentrale und überwiegend erneuerbare Energiequellen umzustellen. Hiervon werden sowohl die Freie und Hansestadt Hamburg als auch alle Stromverbraucher und Stromverbraucherinnen in Hamburg profitieren.

Matthias Ederhof, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, sagt dazu: „Ein wichtiges Ziel ist es sowohl für die EnergieNetz Hamburg eG als auch für die Alliander AG, eine dauerhafte Bürgerbeteiligung bei der Hamburger Energiewende im Rahmen einer kommunalen Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg zu implementieren.“

Vor etwa zwanzig Jahren ist Alliander aus einer kommunalen und bürgerlichen
Initiative heraus entstanden, weil Bürgerinnen und Bürger ihre energiepolitischen
Interessen durchsetzen und selbst in die Hand nehmen wollten:
eine ökologisch verträgliche, preisgünstige und sichere Energieversorgung.
Um die dreißig Stadt- und Kreiswerke haben sich damals zusammengeschlossen
und arbeiten seitdem an ihrer energiepolitischen und wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte. Seit ihrer Gründung ist Alliander ein Dienstleistungsunternehmen für Kommunen, Regionen und deren Bürgerinnen und Bürger.

Alliander, ein kommunales Unternehmen, konzentriert sich als reiner Netzbetreiber auf den Betrieb komplexer Strom- und Gasnetze sowie öffentlicher Beleuchtungsanlagen. Mögliche Interessenkonflikte mit Erzeugungs- oder Vertriebssparten, wie bei integrierten Versorgungsunternehmen häufig zu finden, sind dadurch ausgeschlossen. Mit über 7.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,67 Mrd. € ist die Alliander – Gruppe der größte Betreiber von Energieversorgungsnetzen in den Niederlanden.

Ton Doesburg, Vorstand der Alliander AG: Wir bringen in eine kommunale Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg unsere langjährigen Erfahrungen und unsere Expertise beim Umbau von städtischen Energienetzen ein, um sie für die zukünftigen Anforderungen der Energiewende fit zu machen. Die Innovationskraft von Alliander ist ein zusätzlicher Mehrwert, den wir gerne gemeinsam mit der EnergieNetz Hamburg eG der Freien und Hansestadt Hamburg anbieten.“

Die EnergieNetz Hamburg eG ist ein Zusammenschluss von Hamburger Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, Verantwortung für die Hamburger Energiewende zu übernehmen und eine echte Bürgerbeteiligung bei der Modernisierung des Hamburger Stromnetzes zu ermöglichen. Im Vordergrund stehen dabei die Ertüchtigung des Netzes für die Anforderungen der Energiewende, der konsequente Ausbau erneuerbarer Energieträger und klimafreundliches und sozial verträgliches Wirtschaften.

Joachim Binder, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG: „Unsere Bietergemeinschaft sieht ihr Angebot an die Stadt im Einklang mit den Intentionen des Volksentscheids: Der konsequenten Umsetzung der Energiewende in Hamburg in Richtung auf eine demokratisch kontrollierte, sozial gerechte und klimaverträgliche Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Hierfür bringt die Bietergemeinschaft alle wesentlichen Erfahrungen und Vorausetzungen mit, um die Ziele des Volksentscheids mit Leben zu erfüllen.“

Alliander hat die eigenständige, Anfang 2013 abgegebene Interessenbekundung zugunsten der Bewerbung der Bietergemeinschaft mit der EnergieNetz Hamburg eG und dem darin enthaltenen expliziten Angebot einer kommunalen Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg zurückgezogen.

Für Rückfragen:

Matthias Ederhof
Vorstand
EnergieNetz Hamburg eG
Tel.: 0172 4165948
vorstand@energienetz-hamburg.de

+14.02.2014 : Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG organisiert den ersten Hamburger Wärmedialog

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg eG und Arbeitskreis Politik in Hamburg zur Energiewende organisieren gemeinsam den ersten „Hamburger Wärmedialog“

 

Pressemitteilung

Hamburg, den 14.2.2014, 13:00 Uhr

Die „EnergieNetz Hamburg eG“ und der Arbeitskreis „Politik in Hamburg zur Energiewende“ organisieren den ersten Wärmedialog in Hamburg: Am 17. Feb. 2014 beginnt der öffentliche Wärmedialog“ im Sinne eines politischen Dialogs mit der interessierten Öffentlichkeit, der Politik in Hamburg UND den Betroffenen.

Die Hamburger Fernwärmeversorgung wird spätestens ab 2019 wieder in das Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg übergehen. Damit ist für den Bereich Fernwärme ein erster Schritt in Richtung der Umsetzung des Volksentscheids vom 22.9.2013 erfolgt. Völlig offen sind aber wichtige ökologische und technische Fragen, die die zukünftige energiepolitische Ausrichtung betreffen und im Satz 2 des Volksentscheids explizit angesprochen werden.

Matthias Ederhof, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, sagt dazu:

Ein wichtiges Ziel ist es sowohl für die EnergieNetz Hamburg eG als auch für den Arbeitskreis „Politik in Hamburg zur Energiewende“ den öffentlichen Dialog über die zukünftige Fernwärme-Politik in Hamburg in Gang zu setzen. Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich aktiv einbringen und auch Verantwortung übernehmen. Wir haben nach der Vereinbarung des Eigentumsübergangs im Sinne des Volksentscheides nun die große Chance, Hamburg zu einem Vorzeigemodell für eine dauerhafte Bürgerbeteiligung und eine offene Dialogkultur bei der Weiterentwicklung der Hamburger Energiewende zu machen.“

Am 17. Feb. 2014 findet ab 19:00 Uhr der erste öffentliche „Hamburger Wärmedialog“ statt in der Staats- und Universitätsbibliothek im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit
Dr. Andreas Dressel (Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion), Dr. Matthias Sandrock (Fernwärme-Experte vom Hamburg Institut), Kerstin Lueckow (Bürgerinitiative “Stop! Kein Mega-Kraftwerk Wedel“ und Christian Wystub (Betriebsratsvorsitzender Vattenfall Wärme Hamburg GmbH). Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger und Presse- und Medienvertreter hierzu sehr herzlich ein.

Die EnergieNetz Hamburg eG ist ein Zusammenschluss von Hamburger Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, Verantwortung für die Hamburger Energiewende zu übernehmen und eine echte Bürgerbeteiligung bei der Modernisierung der Hamburger Energienetze zu ermöglichen. Im Vordergrund stehen dabei die Ertüchtigung der Netze für die Anforderungen der Energiewende, der konsequente Ausbau erneuerbarer Energieträger und klimafreundliches und sozial verträgliches Wirtschaften. Die EnergieNetz Hamburg eG ist mit dieser Zielsetzung im Mai 2013 in die Öffentlichkeit gegangen.

Pressekontakt für Rückfragen: Matthias Ederhof: 0172-4165948

EnergieNetz Hamburg eG Sportallee 54 b | 22335 Hamburg Tel. 040 – 25 77 676 18 info@energienetz-hamburg.de Vorstand: Matthias Ederhof, Joachim Binder

+14.01.2014 : EnergieNetz Hamburg eG und Alliander AG bewerben sich gemeinsam als Bietergemeinschaft im Hamburger Stromnetz-Konzessionsverfahren.

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

EnergieNetz Hamburg eG und Alliander AG bewerben sich gemeinsam als Bietergemeinschaft im Hamburger Stromnetz-Konzessionsverfahren.

Pressemitteilung

Hamburg, den 14.1.2014, 12:00 Uhr

Mit der gemeinsamen Bewerbung unterstreichen beide Unternehmen ihr konkretes Interesse an der Modernisierung und am Betrieb des Hamburger Stromnetzes und betonen zugleich ihren Wunsch und ihr Angebot einer kommunalen Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg.

Matthias Ederhof, Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG, sagt dazu: „Ein wichtiges Ziel ist es sowohl für die EnergieNetz Hamburg eG als auch für die Alliander AG, eine dauerhafte Bürgerbeteiligung bei der Hamburger Energiewende im Rahmen einer kommunalen Partnerschaft mit der Freien und Hansestadt Hamburg in der Netzeigentums- oder Netzbetriebsgesellschaft zu implementieren.

Alliander, ein kommunales Unternehmen, konzentriert sich als reines Netzbetriebs-unternehmen auf den Betrieb komplexer Strom- und Gasnetze sowie öffentlicher Beleuchtungsanlagen. Mögliche Interessenkonflikte mit Erzeugungs- oder Vertriebssparten, wie bei integrierten Versorgungsunternehmen häufig zu finden, sind dadurch ausgeschlossen. Das Unternehmen hat viel Erfahrung und Kompetenz im Umbau dieser Netze für die Erfordernisse der Energiewende und ebenso in der flexiblen Ausgestaltung der Partnerschaft mit den jeweiligen Kommunen. Besonderes Augenmerk legt Alliander dabei auf angemessene Formen der Bürgerbeteiligung. Die Alliander AG verfügt im Verbund mit der Alliander N.V. über alle erforderlichen Voraussetzungen für einen zuverlässigen und effizienten Betrieb der Energieversorgung und weist seit 1905 dies in ihren Versorgungsgebieten nach. Mit über 7.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,67 Mrd. € ist die Alliander – Gruppe der größte Betreiber von Energieversorgungsnetzen in den Niederlanden. Die nachhaltige und kompetente Sicherung einer preiswerten und soliden technischen Infrastruktur für Kommunen ist die Kernaufgabe der Alliander AG.

Die EnergieNetz Hamburg eG ist ein Zusammenschluss von Hamburger Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, Verantwortung für die Hamburger Energiewende zu übernehmen und eine echte Bürgerbeteiligung bei der Modernisierung des Hamburger Stromnetzes zu ermöglichen. Im Vordergrund stehen dabei die Ertüchtigung des Netzes für die Anforderungen der Energiewende, der konsequente Ausbau erneuerbarer Energieträger und klimafreundliches und sozial verträgliches Wirtschaften. Die EnergieNetz Hamburg eG ist mit der Zielsetzung „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ im Mai 2013 in die Öffentlichkeit gegangen und hat erfolgreich Eigenkapital zur Umsetzung diese Ziels eingeworben.

 

Pressekontakt für Rückfragen: Matthias Ederhof: 0172-4165948

EnergieNetz Hamburg eG Sportallee 54 b | 22335 Hamburg Tel. 040 – 25 77 676 18 info@energienetz-hamburg.de Vorstand: Matthias Ederhof, Joachim Binder

+22.09.2013 : Bürgergenossenschaft EnergieNetz Hamburg begrüßt Ausgang des Volksentscheids

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Bürgergenossenschaft stellt restliches Eigenkapital für den Rückkauf des Hamburger Stromnetzes bereit und bietet dem Senat Kooperationsgespräche an.

Pressemitteilung

Hamburg, den 22.9.2013, 23.30 Uhr

Die EnergieNetz Hamburg eG begrüßt das positive Ergebnis des Hamburger Volksentscheids zum Rückkauf der Energienetze! Am 22. September hat sich die Mehrheit der Hamburger Bürgerinnen und Bürger für die Überführung der Hamburger Energienetze und Fernwärmeversorgung in kommunale Hand ausgesprochen. Nun kann die Stadt Hamburg selbst über die Wertschöpfung aus dem Netzbetrieb bestimmen und die Energiewende vor Ort vorantreiben. Die Stadt Hamburg muss jetzt eine Umsetzungs- und Rückkaufstrategie erarbeiten.

Die EnergieNetz Hamburg eG unterstützt den Rückkauf des Hamburger Stromnetzes und stellt dafür mehr als 50 Mio. EUR haftendes Eigenkapital bereit. Gemeinschaftliches Handeln von Politik und Zivilgesellschaft ist ein Eckpfeiler der Energiewende. Wir wollen mit der Stadt Hamburg direkte Bürgerbeteiligung und eine gesellschaftliche Mitverantwortung über die zukünftige Ausrichtung des Hamburger Stromnetzes verwirklichen. Wir sind für jede Beteiligungslösung offen, die eine mehrheitlich kommunale Lösung beinhaltet und sich zu 100% der Energiewende verpflichtet. Für erste Sondierungsgespräche werden wir zeitnah das Gespräch mit dem Senat suchen.

Die EnergieNetz Hamburg eG ist eine Bürger-Energie-Genossenschaft und tritt an, um eine direkte Beteiligung von Bürgern, Unternehmen und Institutionen am Hamburger Stromverteilnetz zu ermöglichen. Dafür möchte sich die EnergieNetz Hamburg eG an einem Stromnetz-Unternehmen unter kommunaler Führung beteiligen. Die EnergieNetz Hamburg eG freut sich über weitere Mitglieder, die Verantwortung für die Hamburger Energiewende übernehmen wollen.

Pressekontakt für Rückfragen:
Matthias Ederhof: 0172-4165948

EnergieNetz Hamburg eG
Sportallee 54 b | 22335 Hamburg
Tel. 040 – 25 77 676 18
info@energienetz-hamburg.de
Vorstand: Matthias Ederhof, Joachim Binder

+20.09.2013 : Bürgergenossenschaft stellt 50 Mio. Euro für den Rückkauf des Stromnetzes bereit

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Starker Rückenwind für die Befürworter des Volksentscheids!

Pressemitteilung zur Finanzierung des Rückkaufs des Hamburger Stromnetzes durch die Bürgerenergiegenossenschaft „EnergieNetz Hamburg eG“

Hamburg, den 20.9.2013

Pünktlich vor dem Volksentscheid am Sonntag hat der Vorstand der EnergieNetz Hamburg eG (ENH) heute bekannt gegeben, dass die Genossenschaft ihr erstes Etappenziel erreicht hat. „Wir freuen uns, dass wir schon vor dem Volksentscheid bereits mehr als 50 Millionen Euro an haftendem Eigenkapital eingeworben haben“, so Matthias Ederhof und Joachim Binder, Vorstandmitglieder der ENH.

Damit überrascht die Genossenschaft alle Gegner des Netzrückkaufs, die das Vorhaben der Genossenschaft als utopisch abqualifiziert haben. Joachim Binder: „Wie erwartet besteht unter den Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Bereitschaft, Hand in Hand mit der Stadt Hamburg Verantwortung für die Energienetze zu übernehmen. Gleichzeitig besteht aber auch bei Unternehmen innerhalb und außerhalb Hamburgs eine große Solidarität mit unserem Anliegen. Besonders freuen wir uns über die Zusage der Netzkauf EWS eG, uns finanziell zu unterstützen.“ Die Schönauer Genossenschaft steht für eine echte Energiewende mit Bürgerbeteiligung. Mit mehr als 3.000 Mitgliedern engagieren sie sich bundesweit für eine ökologische, dezentrale und bürgereigene Energieversorgung.
Matthias Ederhof zum Abschluss:

„Die 50 Millionen Euro sind der klare Beweis dafür, dass es viele gute wirtschaftliche und soziale Gründe gibt, die für eine Überführung der Energienetze in die öffentliche Hand und in Bürgerhand sprechen. Dies wissen sehr viele Bürger und Unternehmen.

Das gestern vorgelegte Jahresergebnis der von Vattenfall dominierten Stromnetz Hamburg GmbH beziffert 48 Millionen Euro Gewinn für das Jahr 2012 und übertrifft damit sogar die positiven Prognosen der Fachleute. Diese Gewinne sollen zukünftig Hamburg und den Bürgern gehören.

Mit den vorhandenen 50 Millionen der EnergieNetz Hamburg eG und dem Betrag, den die Stadt bereits für die 25% des Stromnetzes ausgegeben hat, ist das nötige Eigenkapital für eine 100% Übernahme des Hamburger Stromnetzes gesichert. Damit unterstützt die ENH die Stadt aktiv beim Rückkauf des Stromnetzes.

Wir rufen alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, am Sonntag mit „JA“ beim Volksentscheid zu stimmen. Denn nur ein „JA“ macht den Weg frei für eine echte Energiewende mit echter Bürgerbeteiligung in Hamburg!“

Pressekontakt für Rückfragen:
Matthias Ederhof: 0172-4165948

EnergieNetz Hamburg eG
Sportallee 54 b | 22335 Hamburg
Tel. 040 – 25 77 676 18
info@energienetz-hamburg.de
Vorstand: Matthias Ederhof, Joachim Binder

+05.09.2013 : Netz-Rekommunalisierung und Energiewende

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Netz-Rekommunalisierung und Energiewende

Pressemitteilung und -einladung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die EnergieNetz Hamburg eG (ENH) ist auf einer Veranstaltung des Zukunftsrates Hamburg zum Thema:

Netz-Rekommunalisierung für Klimaschutz und Energiewende?

prominent vertreten mit ihrem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Becker, Gründer der Anwaltskanzlei Becker, Büttner, Held (BBH).

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Zeit und Ort:
Montag, 9. September 2013, 18.00 – 20.30 Uhr, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Inhalt der Tagung:
Seit längerem wird in vielen Städten und Kommunen über die Rekommunalisierung der Energienetze diskutiert. In Hamburg wird darüber am 22. September in einem Volksentscheid abgestimmt. Dabei wird der Netzrückkauf von vielen Altkonzessionären erschwert. Gleichzeitig werden regionale Ziele und Konzepte zum Klimaschutz und der Energiewende festgelegt. Wie hängen Rekommunalisierung, die Steuerung von Strom- und Wärmenetzen sowie Klimaschutz und eine zukunftsfähige Energiestrategie miteinander zusammen? Anhand von Gutachten, Erfahrungen und Projektbeispielen wollen wir diese Frage diskutieren.

Referenten:
• Oliver Wagner Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
• Dr. Manfred Körner, BUND Hamburg
• Dr. Peter Becker, EnergieNetz Hamburg eG
• Martin Rühl, Geschäftsführer Stadtwerke Wolfhagen und Stadtwerke Union Nordhessen

Zur ENH:
Unter dem Leitbild „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ for­mierten sich Anfang April 2013 engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger, um sich an einem rekommunalisierten Hamburger Stromverteilnetz zu beteiligen. Sie gründeten die Genossenschaft „EnergieNetz Hamburg“ (ENH), die seit dem 15. Juli 2013 ins Genossenschaftsregister eingetragen ist. Die Mitglieder der Genossen­schaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leis­ten einen Beitrag zur Demokratisierung der Hamburger Energienetze.

Pressekontakt für Rückfragen:
Matthias Ederhof: 0172-4165948

Einladung Netz-Rekommunalisierung am 09.9.13

+02.08.2013 : Energienetze: Kritik an Vorfestlegung der Stadt Hamburg bei der Konzessionsvergabe

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Energienetze: Kritik an Vorfestlegung der Stadt Hamburg bei der Konzessionsvergabe

Die EnergieNetz Hamburg eG (ENH) wird mit ihrer Kritik an den Senatsverträgen durch das Bundeskartellamt bestätigt. Dessen Vertreter Felix Engelsing weist darauf hin, dass die Ausschreibungsverfahren für die Strom- und Gaskonzessionen transpa­rent und diskriminierungsfrei durchgeführt werden müssen. Die Auswahlentscheidun­gen müssen auf sachlich einleuchtende Gründe gestützt werden. Dieser Hinweis auf die Rechtslage ist aber nicht als Warnung vor einer politischen Entscheidung für einen vollständigen Netzrückkauf zu verstehen.

Kritisch sieht das Kartellamt daher, dass sich die Stadt mit Vattenfall bzw. E.on Han­se verbunden hat. Das sei „nicht optimal“. Denn bei einer Vergabe an die gemein­schaftlichen Unternehmen von Stadt und Vattenfall bzw. E.on Hanse stelle sich laut Engelsing damit automatisch die Frage der Bevorzugung. Klagen von anderen Inter­essenten an den Konzessionen seien zu befürchten. Besonders problematisch sei die Situation, weil es sich bei den Energienetzen um natürliche Monopole handele.

Ähnlich sieht es Prof. Dr. Claudia Kemfert vom DIW im Interview mit der ENH. Sie befürchtet: „Die Frage ist doch, ob man nicht durch die vorherige Festlegung der Minderheitsbeteiligung der Stadt potentielle andere Bewerber abschreckt.“ Dann könnte gar kein ordnungsgemäßer Wettbewerb stattfinden. Auch das ENH-Ziel der Bürgerbeteiligung wäre erschwert.

Vor diesem Hintergrund kritisiert die ENH die Haltung des Hamburger Senats nach dem Motto „Augen zu und durch“. Matthias Ederhof, Vorstand der ENH: „Der Senat malt Probleme bei der Konzessionsvergabe an einen städtischen Netzbetreiber an die Wand, die es aufgrund der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung nicht gibt. Diese gilt dagegen für die 25,1%-Beteiligungen nicht. Gerade hier wäre also die Angreifbarkeit einer Entscheidung für die derzeitigen Be­treibergesellschaften besonders zu fürchten.“

Da der Senat für ein mögliches Scheitern seiner 25,1%-Beteiligung im Konzessions­verfahren keinen Plan B präsentieren kann, wäre der „Spatz in der Hand“ davonge­flogen. Angstszenarien des Senats (gewonnener Volksentscheid – verlorene Konzes­sion) sind daher nicht glaubwürdig, sondern reiner Wahlkampf.

Zur ENH:
Unter dem Leitbild „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ for­mierten sich Anfang April 2013 engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger, um sich an einem rekommunalisierten Hamburger Stromverteilnetz zu beteiligen. Sie gründeten die Genossenschaft „EnergieNetz Hamburg“ (ENH), die seit dem 15. Juli 2013 ins Genossenschaftsregister eingetragen ist. Die Mitglieder der Genossen­schaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leis­ten einen Beitrag zur Demokratisierung der Hamburger Energienetze.

Pressekontakt für Rückfragen:
Matthias Ederhof: 0172-4165948

+19.07.2013 : Volksentscheid: Finanzsenator rechnet Hamburg schlecht

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Volksentscheid: Finanzsenator rechnet Hamburg schlecht

In der Printausgabe der „BILD HH“ vom 19.7.2013 rechnet SPD Finanzsenator Peter
Tschentscher vor, daß die Stadt Hamburg mit Zinsen in Höhe von 3-5% für die
Finanzierung des 100% Netzerückkaufs zu kalkulieren habe.

Diese Kalkulation von Herrn Tschentscher ist unseriös und damit leider entweder als Teil der aktuellen Angstkampagne des SPD Senats zu werten, mit dem sich dieser einer sachlichen Auseinandersetzung zum Netze-Volksentscheid entzieht. Oder Herr Tschentscher kennt sich in seinem eigenen Ressort nicht aus. Die Zinsen der Stadt Hamburg für den Ankauf von 100% der Energienetze liegen nach Aussage von Bürgermeister Scholz und nach aktuellen Kapitalmarktratings erheblich unter den genannten Zahlen.

Ende Juni wurde bekannt, daß die Stadt HH auf dem Kreditmarkt das bestmögliche
Rating hat: AAA/stable/F1+

Das bedeutet: Hamburg bekommt historisch günstige Refinanzierungskonditionen für
Investitionen am Kreditmarkt. Bürgermeister Scholz sagte entsprechend bereits Anfang zu Mitgliedern der Energienetz Hamburg eG, daß er mit Zinsen von max. 1,6% für eine Refinanzierung des Ankaufs der Energienetze rechne. Hamburg hat dieses
bestmögliche Rating übrigens trotz eines Schuldenstands von aktuell knapp 25
Milliarden Euro erhalten.

Vor diesem Hintergrund wirkt sich zukunftsgerichtet die 1 – 1,5 Milliarden Euro
Investition für 100% Netze sogar positiv auf die Kreditwürdigkeit Hamburgs aus, da der Kapitalmarkt Investitionen in werthaltige Infrastrukturmaßnahmen begrüßt. Dies sichert die langfristige Bonität der Stadt Hamburg. Deshalb ist es eine historisch günstige Gelegenheit für Hamburg, die Energienetze jetzt zurückzukaufen.

Unabhängig davon verschweigt Herr Tschentscher in seinen Aussagen die Gewinne
von mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr, welche die Stadt Hamburg bei einem
Rückerwerb der Energienetze erwirtschaften könnte. Dies ist u.a. auch der Grund,
warum bereits mehr als 170 Kommunen in Deutschland eine Rekommunalisierung durchgeführt haben und sich auch der Vorstand der SPD in Berlin für eine dortige
100% Rekommunalisierung des Stromnetzes ausspricht.

In diesem Sinne setzt sich die EnergieNetz Hamburg wiederholt und nachdrücklich für eine Versachlichung der Hamburger Debatte um den kommenden Volksentscheid ein
und ruft alle beteiligten Politiker, Kammern und Medien auf, sich auf eine faktenbasierte Auseinandersetzung zu beschränken.

Insbesondere sieht sich die Energienetz Hamburg in der Pflicht, die Aussagen aller Beteiligten zu wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der möglichen
Rekommunalisierung einer kritischen Bewertung zu unterziehen und auf Falschaussagen hinzuweisen.

Zur ENH:
Unter dem Leitbild „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ formierten sich Anfang 2013 engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger, um sich an einem rekommunalisiertem Hamburger Stromverteilnetz zu beteiligen. Sie gründeten die Genossenschaft „EnergieNetz Hamburg“ (ENH). Die Mitglieder der Genossenschaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leisten einen Beitrag zur Demokratisierung der Hamburger Energienetze.
Im Aufsichtsrat der Genossenschaft befindet sich u.a. mit dem Rechtsanwalt und Gründer der Kanzlei BBH, Peter Becker, einer der bekanntesten Sachverständigen für Rekommunalisierungen in Deutschland.

Pressekontakt für Rückfragen:
Mirco Beisheim, 0173-9955684

Hier kann man das Interview in der BILD lesen.

+10.07.2013 : Genossenschaft kritisiert Landeszentrale für politische Bildung

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Genossenschaft kritisiert Landeszentrale für politische Bildung

Die EnergieNetz Hamburg eG (ENH) übt Kritik an der Informationsbroschüre für Jugendliche zum Volksentscheid über die Energienetze, die gestern von der Landeszentrale für politische Bildung veröffentlicht wurde. In der Publikation ist neben den Positionen der Parteien sehr ausführlich die private Haltung eines einzelnen Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft mit seiner Initiative dargestellt. Die EnergieNetz Hamburg eG wird jedoch nicht erwähnt.

Nach Informationen der Genossenschaft erfolgte die Endabstimmung der Texte für die Broschüre Ende Mai 2013. Bereits am 3. Mai trat jedoch die Genossenschaft mit breiter Darstellung in den Medien in die Öffentlichkeit. Wenn daher die Informationsbroschüre offensichtlich den Anspruch hat, neben den Parteien auch einzelne gesellschaftliche Akteure zum Volksentscheid abzubilden, dann wäre es zwingend erforderlich gewesen, auch die Genossenschaft zu erwähnen.

In der jetzigen Form ist die Broschüre somit unausgewogen und unvollständig und kann damit ihren Zweck nicht erfüllen, die heranwachsenden Wähler umfangreich und ausgewogen zu informieren. Die EnergieNetz Hamburg fordert daher: Einzug der Broschüre in der jetzigen und Neuauflage in verbesserter vollständiger Form. Dies umso mehr vor dem sensiblen Hintergrund, dass es sich um eine Broschüre für unerfahrene und zum Teil wenig energiepolitisch informierte Jugendliche handelt, die zum ersten Mal mit einem Urnengang in Form des Volksentscheids konfrontiert werden.

Zur ENH:

Unter dem Leitbild „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ formierten sich Anfang 2013 engagierte Hamburger Bürgerinnen und Bürger, um sich an einem rekommunalisierten Hamburger Stromverteilnetz zu beteiligen. Sie gründeten die Genossenschaft „EnergieNetz Hamburg“ (ENH). Die Mitglieder der Genossenschaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leisten einen Beitrag zur Demokratisierung der Hamburger Energienetze.

Pressekontakt für Rückfragen:
Mirco Beisheim, 0173-9955684

Hier kann man die Broschüre der LzpB herunterladen.

+20.06.2013 : Die Energienetz Hamburg begrüßt den Beschluss der SPD Berlin pro Rekommunalisierung und pro Bürgerbeteiligung

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Die Energienetz Hamburg begrüßt den Beschluss der SPD Berlin pro Rekommunalisierung und pro Bürgerbeteiligung!

Der SPD Landesvorstand Berlin hat sich vor wenigen Tagen für eine 100%ige Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes und für den Aufbau eines kommunalen Stadtwerks ausgesprochen. Damit stellt sich der SPD Landesvorstand hinter das erfolgreiche Berliner Volksbegehren und den weitreichenden Gesetzentwurf des Berliner Energietisches zur Bürgerpartizipation und auch indirekt hinter die Forderungen des Hamburger Bündnisses „Unser Hamburg, unser Netz“ und der Energienetz Hamburg eG i.G. (ENH).

Klaus Mindrup, Mitglied des Landesvorstand der SPD Berlin: „Über viele Jahre hinweg sind die Gewinne aus unseren Stromnetzen direkt in die Kassen der Energiekonzerne geflossen. Das Betreiben und Erzeugen von Ökostrom ist in der Hauptstadt rentabel. Die Menschen erhalten also sauberen Strom und die Stadt kann die Gewinne zurück in die Bezirke geben. Auch auf Bundesebene spielt das Thema Rekommunalisierung eine Rolle.“

Diese Haltung deckt sich mit der Position der ENH. In diversen Veranstaltungen der letzten Wochen hat die ENH das Argument des Hamburger SPD Senats entkräftet, die Rekommunalisierung der Energienetze in Hamburg sei mit unkalkulierbaren finanziellen und unternehmerischen Risiken verbunden. Wie die SPD Berlin ist auch die ENH dagegen der Meinung, dass die Gewinne aus dem Hamburger Stromnetz (und auch dem Gas- und vor allem dem Wärmenetz) den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern zustehen und nicht in ausländische Konzernkassen abfließen sollen.

Die ENH hat dargelegt, dass ein Erwerb des Stromnetzes (wie auch des Gas- und Fernwärmenetzes) sowohl ein ökonomischer Gewinn für die Stadt als auch ein strategischer Gewinn für die Energiewende ist. Ein Standpunkt, den nun auch die SPD im Land Berlin offiziell vertritt.

Matthias Ederhof, Vorstand der ENH: „Nach der Entscheidung der Berliner SPD erwarten wir, dass der Hamburger SPD-Landesvorstand seine „Angst-Kampagne“ der letzten Wochen zurückfährt und zu einer sachlichen Debatte zurückfindet. Die Berliner SPD hat das Thema offen und transparent durchgerechnet. Das Ergebnis gibt sowohl dem Bündnis „Unser Hamburg, unser Netz“ recht als auch unserer Argumentation, dass die Zeit reif ist für ein gemeinsames Handeln von Stadt und Bürgerinnen und Bürger. Deshalb bieten die Mitglieder der ENH dem Senat an, im Rahmen der Rekommunalisierung zusammen mit der Stadt Verantwortung für die solide Finanzierung und die nachhaltige Ausgestaltung der Hamburger Energiewende mit den Bürgerinnen und Bürgern zu übernehmen.“

+03.05.2013 : Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz

Pressemitteilung der EnergieNetz Hamburg

Hamburg, den 3. Mai 2013

Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!

Unter dem Motto „Energienetze in Bürgerhand: Wir kaufen unser Stromnetz!“ treten engagierte Bürgerinnen und Bürger an, gemeinsam Eigentum am Hamburger Stromverteilnetz zu erwerben. Ziel der Genossenschaft „EnergieNetz Hamburg“ (ENH) ist es, sich am Stromnetz der Hansestadt finanziell zu beteiligen, um eine Rekommunalisierung der Energienetze zu unterstützen. Die Hamburger Energienetze sollen wieder in die Hände der Bürgerinnnen und Bürger und der Stadt Hamburg gelegt werden. Die Mitglieder der Genossenschaft übernehmen damit Verantwortung für die Hamburger Energiewende und leisten einen Beitrag zur Demokratisierung der Energiewirtschaft. Die mit den Netzen verbundene Wertschöpfung soll zukünftig in der Region und in der Stadt bleiben.

Die Chancen für eine mehrheitliche Unterstützung des Volksentscheids über die Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze am 22. September 2013 stehen sehr gut: Laut einer Umfrage vom Februar 2013 sind rund zwei Drittel der Bürger für einen Rückkauf der Energienetze seitens der Öffentlichen Hand.

Ende 2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Hamburger Stromverteilnetz aus. Die Bewerbungsphase startet im Januar 2014. Dann entscheidet sich, wer für die nächsten 20 Jahre das Hamburger Netz betreiben wird. Wir haben die Chance, einen Betreiber auszuwählen, der nicht nur die Energiewende bedingungslos unterstützt, sondern auch die Wertschöpfung in der Region lässt und den Beschäftigten einen sicheren Arbeitsplatz bietet.

Deshalb nehmen wir Bürgerinnen und Bürgern die Energiewende selbst in die Hand, beteiligen uns am Kauf des Hamburger Stromverteilnetzes und investieren die Gewinne in eine nachhaltige Zukunft der Stadt.

Jede Bürgerin und jeder Bürger ist eingeladen, sich zu beteiligen, Verantwortung für die Hamburger Energiewende zu übernehmen und von seinem Engagement zu profitieren. Dies gilt ebenso für Unternehmen, die sich einer nachhaltigen und dezentralen Energiewende verpflichtet fühlen. In Form von Genossenschaftsanteilen und Treuhandeinlagen sammelt die EnergieNetz Hamburg die Mittel für die Beteiligung am Hamburger Stromverteilnetz.

Matthias Ederhof, Vorstand der ENH, erläutert die Ziele der Genossenschaft: „Stromnetze gehören in Bürgerhand und in kommunalen Besitz. Wenn die Energiewende gelingen soll, dann braucht es echte Bürgerbeteiligung. Es handelt sich um eine gesellschaftliche Mammutaufgabe für die nächsten 30-40 Jahre, die wir nicht rein privatwirtschaftlichen Optimierungsinteressen überlassen dürfen. Mit den Netzen wird Geld verdient. Wir wollen, dass zukünftig die Stadt Hamburg und seine Bürgerinnen und Bürger davon profitieren!“

Sarah Debor, Mitglied im Aufsichtsrat der ENH, ergänzt: „Die Umfrage vom Februar 2013 im Hinblick auf die Netzfrage zeigt eindeutig: Viele Hamburgerinnen und Hamburger wollen, dass die Energienetze nicht länger von den großen Energiekonzernen betrieben werden, sondern die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger dafür die Verantwortung übernehmen.“

Dr. Peter Becker, Stv. Aufsichtsratsratsvorsitzender der ENH und Gründer der auf Energierecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei „Becker Büttner Held“, sagt: „Strom, Gas und Wasser braucht jeder. Die dafür notwendigen Leitungsnetze sind natürliche Monopole und gehören nicht in die Hände rein privatwirtschaftlich ausgerichteter Unternehmen, sondern müssen zukünftig wieder als zentraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge für die Menschen betrachtet werden.“

Lukas Beckmann, Aufsichtsrat der ENH und Vorstand der GLS Treuhand, betont: „Die Energiewende führt zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen – vor allem auch zu einer Rückbesinnung auf den Wert von Gemeingütern und die Verantwortung von Bürgerinnen und Bürgern für ihre Stadt. Wir verbinden Netzkauf und Bürgerengagement mit einer nachhaltigen, gemeinwohlorientierten Geldanlage. Das trifft bei vielen Menschen einen Nerv. Wenn sich viele zusammentun, können Bürgerinnen und Bürger auch mit kleineren Beiträgen großes bewirken.“

Die EnergieNetz Hamburg e.G i.G. wurde am 08.04.2013 von Hamburger Bürgerinnen und Bürgern gegründet und wirbt in der Region Hamburg und darüber hinaus um Mitstreiter. In der Genossenschaft hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der Höhe des eingebrachten Kapitals. Die Genossenschaft wird geleitet von den Vorständen Matthias Ederhof und Joachim Binder. Der Aufsichtsrat der ENH besteht aus Bernhard W. Riggers (Vorsitz), Dr. Peter Becker (stellvertretender Vorsitz), Lukas Beckmann, Ina Körner, Sarah Debor und Stefan Lübben.

 

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Matthias Ederhof
Tel. 040 25 77 676 18
m.ederhof@energienetz-hamburg.de

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+15.11.2013: Dr. Peter Becker in ENERGIE & MANAGEMENT - Jahresmagazin 2013: Neue Großbaustelle in Hamburg!
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